Der graue Riese 


4.072 qm Stahl, Beton, Stahltüren, verwinkelte Räume. Gerüche, Geräusche, Schatten...


Schutzraum, Zufluchtsort, Ort der Angst und unglaublicher Hoffnungslosigkeit. 

Wohnraum, Kindergarten, Schulzimmer, Kirche, Hochzeitskapelle, Sterbezimmer. 


Der letzte Ort in Aachen, der davon erzählen kann, was sich wirklich zutrug in diesen Aachener Bombennächten 1943 / 44 


Wird dieser dunkle Kollos sein Geheimnis preisgeben auf unserer Tour?

Das ist unser Zuhause!


Blass vor Schreck las Albert seiner Familie vor, dass ihm vom Luftschutzamt der großzügige Betrag von Reichsmark 2500,-- für Haus und Grundstück geboten wurde, um dort binnen kürzester Zeit kriegswichtige Schutzbauten zu errichten. Es war bereits ein Notartermin anberaumt.


Die Architekten des Luftschutzamtes unter Leitung von Wilhelm Schmitz Gilles kündigten Ihren ersten Besuch für den 28. März an.

Nein!


In braune Mäntel gekleidete Männer und Soldaten stürmten in ihr Haus. Im letzten Moment konnte Lieselotte verhindern, das Netta zum Haus rannte. Sie zwang ihre Schwester in eine Nische des alten Straßenbahndepots. Wollte ihr die Augen zuhalten, weil sie genau wusste, was jetzt kam. Aber Netta riss ihre Hand weg.

Es dauerte nur Minuten. Da kamen die Männer zurück auf die Straße. Ihre Eltern zwischen sich an den Armen gepackt schoben sie zunächst ihre Mutter auf die Ladefläche eines der LKW. Diese schrie, aber komischerweise nicht die Namen der Mädchen. Ihr Vater ging ohne Gegenwehr auf die Ladefläche des LKW, so als wolle er schnell weg.

Nettas Herz pochte bis zum Hals. Mit aller Kraft kniff Lieselotte sie, damit sie sich auf den Schmerz konzentrierte. 

Mit der anderen Hand auf Nettas Mund gepresst, verhinderte sie einen Schrei ... 

Wer war Netta Hirsch?


Wie entstand der graue Riese mitten in Aachen? Was befand sich vorher auf dem Grundstück in der Aachener Scheibenstrasse? Was geschah am 10 Juli 1944 an dem Ort, der später einer der größten Bunker NRW`s wurde? 


Folgen Sie uns auf einer Reise zurück, die Sie lange in Ihren Träumen begleiten wird!

Ziel Aachen


Lieselotte wurde in der Nacht gegen 23.20 von Sirenenalarm geweckt. Die ersten der britischen Bomber erreichten wenige Minuten später den Stadtrand Aachens. Ein unglaubliches Höllen Szenario entlud sich am Aachener Himmel. Die Geräusche, Motorengeräusche der Bomber mischten sich mit dem Hämmern der Flack Geschütze und Maschinengewehr Salven, die sinnlos in den Himmel gefeuert wurden...

Nettas Puppe! 

Wenn Sie der Meinung sind, gute Nerven zu besitzen, dann laden wir Sie ein zu einer Bunkerführung, die Sie nie mehr vergessen werden. 

Tauchen Sie von der Bunkerkirche ausgehend mit uns in eine Geschichte voller Tränen und Schreckensmomente ein. 

Wir empfehlen vor der Tour die Einnahme von Baldrian! 

Die Tour:

Lost in Oche 

Wer war Netta Hirsch?

 

Dunkle Gänge, kalte Luft, nicht zuzuornende Geräusche und Schatten. 

Leben die Geschwister Hirsch noch immer an dem Ort, an dem sie einst so fröhlich waren und warten dort auf die Rückkehr Ihrer Elten? 

Lüften Sie mit uns das Geheimnis eines der letzten grauen Riesen im Originalzustand.



Tourstart: Scheibenstr. 34 


Startzeit: Wechselnd laut Buchungstag

 

Tourdauer: ca. 1 Std.

 

Tourpreis: € 28,90


Sonderbedingungen Führung Lost in Oche 

- Auf Grund der aktuellen Corona Situation und bestehender Hygiene Vorschriften gilt für alle Gäste während des gesamten Aufenthaltes im Bunker eine Maskenpflicht zum tragen von geeignetem Mund / Nasenschutz. Als Service bieten wir, falls keine eigene Maske vorhanden , Einwegmasken zum Preis von € 2,-- zum Kauf an.

Es gelten die in den Corona Vorschriften festgelegten Abstandsregeln und wir bitten eindringlich diese einzuhalten.


- Wir sind bei unseren Touren stets bemüht, Barrierefreiheit zu gewährleisten, müssen aber bei der hier angebotenen Bunkerführung explizit darauf hinweisen, dass diese aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht barrierefrei ist!  Die Führung findet u.a. in der ersten und zweiten Etage statt. Diese sind zwar über breite Treppen erreichbar. Es gibt aber KEINEN Aufzug, und somit ist diese Tour für Rollstuhlfahrer und Gäste mit Gehhilfen leider nicht durchführbar.

 

- Der Bunker besitzt keine Fenster und ist nur schlecht gelüftet. Die vorhandene Lüftungsanlage kann zu Führungszwecken nicht eingeschaltet werden. Personen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden und Atemwegserkrankungen sowie Personen mit Platzangst sollten an dieser Führung nicht teilnehmen. 

Die Führung findet teilweise bei schlechten Lichtverhältnissen, teilweise im Dunkeln statt. 

- Wegen der oftmals als beklemmend empfundenen Atmosphäre empfehlen wir diese Tour NICHT für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren!

 

Mit der Buchung über unsere Webseite oder die Webseite einer unserer Vertriebspartner bestätigt der Kunde, über die nicht vorhandene Barrierefreiheit, die örtlichen Gegebenheiten − wie schlechte Lüftung und eine u.U. als beklemmend empfundene Atmosphäre − vorab informiert worden zu sein. Diese Gegebenheiten berechtigen deshalb im Nachhinein nicht zur Forderung einer Tourpreis-Erstattung bei Tourabbruch durch den Kunden.

 

Während der Tour und des gesamten Aufenthalts im Bunker gilt absolutes Rauchverbot. Es ist ebenso absolut untersagt, sich von der Gruppe zu entfernen. Es gibt KEINE Möglichkeit, den Bunker nach der Führung auf eigene Faust zu verlassen.

Film- und Fotoaufnahmen sind aus rechtlichen Gründen untersagt!

Bitte halten Sie sich während des Aufenthaltes im Bunker absolut an die Weisungen des Tourguides. Entfernen Sie sich auf keinen Fall unbemerkt von der Gruppe, um einzelne Räume alleine zu erkunden!

Der Tourguide hat jederzeit das Recht, einzelne Gäste ohne Angabe von Gründen von der Tour auszuschließen.

Bitte verhalten Sie sich − dem Ort angepasst – respektvoll!

Jede Äußerung von nationalsozialistischem oder volksverhetzendem Gedankengut führt zum sofortigen Tourausschluss und Hausverbot!