Wer waren die Militärischen Entscheider auf der Deutschen, aber auch auf der US-Amerikanischen Seite, die über das Schicksal der ersten deutschen Großstadt entschieden die von US Streitkräften angegriffen wurde? 


Was trieb Sie an? Was führte zu ihren Entscheidungen? 


War General Graf Schwerin der Retter Aachens? Oberst Wilck ein Kriegsheld oder Kriegsverbrecher? 


Vor allem aber die Frage, Wie erlebte, wie  überlebte die Zivilbevölkerung Aachens in diesem Höllischen Inferno? 


Wie fassten die Menschen nach dem 21 Oktober 1944 wieder Mut,  wie konnten sie in einem völlig zerstörten Aachen überhaupt überleben? Und wo? 


Nach verbissenstem Ringen Haus um Haus, Mann um Mann hat die Kampfgruppe Aachen letzte Munition verschossen, Wasser und Verpflegung aufgebraucht, Reste der Verteidiger der deutschen Kaiserstadt stehen im Nahlampf am Gefeschtsstand 


Funkgeräte zur Sprengung vorbereitet Vorher gilt unser letzte Gruß in unerschütterlichen Glauben an unser Recht und unseren Sieg unserer geliebten deutschen Heimat. Es lebe der Führer!" 

Wilck

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Eine Zeitzeugenreise in den Herbst 1944

Als Oberst Gerhard Wilck, der Kommandeur der Kampfgruppe Aachen, am 21 Oktober 1944 um 12.00 Uhr mittags die Kapitulation seiner Truppen unterzeichnete, war das von Soldaten gehaltene Gebiet rund um den Quellenhof nur noch wenige hundert Quadratmeter groß. Ungefähr eine Woche hatte die Kampfgruppe die bereits eingeschlossene Stadt verteidigt. 


Der Rest der Stadt war von Soldaten der 1. US-Division in dieser Zeit unter Einsatz von Panzern Stück für Stück erobert worden. 


Große Teile der alten Kaiserstadt hatte der Häuserkampf zerstört. 


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Ich, Oberst GERHARD WILCK, Kampfkommandant von AACHEN, Deutschland, übergebe hiermit in dieser Stunde alle Truppen und Waffen, alles Material und alle Befestigungsanlagen unter meinem Befehl an das Herr der Vereinigten Staaten. Es ist vereinbart, daß alle gennanten Truppen als Kriegsgefangene behandelt werden. Desgleichen werden das Sanitätspersonal, die Kranken und die Verwundetetn zur weiteren Verfügung gemäß den Bestimmungen der Genfer Konvention von 1929 übergeben. 


Alle diese Truppen sind entwaffnet

 12.00 Uhr, 21. Oktober 1944,

 zu Aachen,Deutschland

 (gez.) GERHARD WILCK,                                                                                                                         Oberst   

Dürfen wir vorstellen ... Fräulein Gisela Wetzler. 


Mit Ihrer Familie suchte Sie Nacht für Nacht Schutz im Bunker in der Scheibenstrasse in diesen über 1000 Aachener Bombennächten.

Geboren 1922 lebte Gisela mit Ihrer Familie in der Sedanstr. Ihr Verlobter Josef Felser verlor sein Leben 1942 irgendwo in Russland. 


Begleiten wir Sie zurück in das Aachen Ihrer Zeit. Lernen wir dabei Gieselas  Nachbarn kennen. Menschen die vielleicht auch die Nachbarn Ihrer Großeltern waren. Aachnenern die uns eine Geschichte erzählen die zu den grausamsten des 2 Weltkrieges gehörte. 


Die Geschichte der Schlacht um Aachen 

Wer kann uns die Geschichte der Schlacht um Aachen besser erzählen, als die Menschen die sie erlebt haben, diese furchtbaren Tage und Stunden zwischen Anfang September `44 und dem 21 Oktober `44. 

 

Bei der Bunkerführung 2.0  ist der Tour Guide nur die Stimme der Menschen die damlas in Aachen lebten.  Die die Tage und Nächte zwischen Bangen und Hoffnung in einer der schlimmsten Schlachten des 2 Weltkrieges mitten in Aachen durchlebten. 


Begleiten Sie uns auf eine Zeitzeugenreise die Sie lange nicht mehr losalassen wird. 

Erfahren Sie was wirklich Geschah , wie die Zivilbevölkerung die Schalcht um Aachen erlebte, oft nicht überlebte. 


Lernen Sie die Militärischen Entscheider auf beiden Seiten der Frontlinie kennen. 

Von 1941 bis 1944 erlebte die Aachener Zivilbevölkerung nicht eine einzige Nacht ohne größere oder kleine Bombenangriffe, ohne Beschuss, ohne Todesangst. 65 große und unzählige kleinere Angriffe durch zumeist britische Flieger hatten Aachen in Schutt und Asche gelegt als in den ersten Septembertagen 1944 die Schacht um Aachen begann. Die Menschen konnten Ihre Keller und die großen Bunkeranlagen für Wochen nicht verlassen. 


Aber boten diese wirklich Schutz? Wie funktionierte die Versorgung mit Lebensmitteln, mit Trinkwasser? 


Lassen wir uns von Menschen die angstvoll auf den Böden der Bunker kauerten wie Renate Kamphausen, Leo Phillippen, Marion Schlüper und Ihren Nachbarn diese dunkelsten Stunden der alten Kaiserstadt in denen weit über 6000 Aachener Zivilisten Ihr Leben verloren beschreiben. 


Maria Bruders 
 

„Wo soll ich anfangen? 
 Krieg, Angst, Entbehrungen... Eigentlich hatte ich nichts anderes kennen gelernt. Der Vater war Soldat. Wir waren ausgebombt. Unser war Haus bei einem Großangriff auf Aachen (14.07.1943) bis auf die Grundmauern niedergebrannt und wir hatten alles verloren."

Hermann Offergeld  
 
 „Ich habe das Kriegsende in Aachen erlebt und überlebt.  Eigentlich müsste man sagen das Ende der Kampfhandlungen, denn der Krieg war ja noch nicht zu Ende. Das war eine turbulente Zeit." ...


Giesela Wetzler 


"Vom 12.9. bls 16.9. saßon wlr nun ohne Unterbrechung lm Bunker.. D1e Artelleriebeschüsse nahmen täglich an Ausmaß zu." ...

Unser Zuhause ist ausgebombt.

Aachen stirbt Straße um Straße!

Die alliierten Kräfte, die an der Schlacht um Aachen beteiligt waren, bestanden aus dem amerikanischen VII Corps und dem XIX Corps, die auf beiden Seiten der Stadt angriffen. Auf deutscher Seite lag Aachen im Verteidigungsraum des LXXXI. Armeekorps mit vier schwachen Divisionen von zusammen etwa 18.000 Mann und der Garnisonstruppe Hitler teilte Wilck dazu  etwa 5.000 Soldaten des Volkssturms zu.

Courtney Hicks Hodges (* 5. Januar 1887 in PerryHouston CountyGeorgia; † 16. Januar 1966 in San AntonioTexas) war ein US-amerikanischer General im Zweiten Weltkrieg.

Gerhard Helmut Detleff Graf von Schwerin (* 23. Juni 1899 in Hannover; † 19. Oktober 1980 in TegernseeOberbayern[1]) diente als deutscher Offizier in beiden Weltkriegen

Gerhard Wilck (* 17. Juni 1898 in Löbau in Westpreußen; † 5. April 1985 in Rheinbreitbach) war ein deutscher Befehlshaber (Oberst), 

Die Geschichte der 1. US-Infanteriedivision begann im Zuge des Ersten Weltkrieges. Sie wurde am 24. Mai 1917 aufgestellt und zu einer der erfolgreischsten und stolzesten Divisionen der US Army. 

Die 116. Panzer-Division wurde im März 1944 in Frankreich aus den Resten der 16. Panzergrenadier-Division und der 179. Reserve-Panzer-Division aufgestellt. 

Die Schlacht um Aachen. Eine Schlacht dreier Männer, General Graf Schwerin, Oberst Gerhard Wilck und Courtney Hicks Hodges, die zuvor,  teils bereits seit dem ersten Weltkrieg überall auf der Welt in Schlachten gekämpft hatten und nun hioer in der alten Kaiserstadt zu einer der Kriegsentscheidenden Schlachten aufeinander trafen. 


Eine Schlacht zwischen den erfahrensten Soldaten die beide Seiten aufzubieten hatten.


Die 1st Infantry Division (deutsch: 1. US-Infanteriedivision) (Big Red One) einer der ältesten und traditionsreichsten Großverbände der US-Streitkräfte

und 

Die 116. Panzer-Division war einem Großverband der deutschen Wehrmacht die in Afrika sowohl wie in Russland einen Namen erworbenen hatt der ihr tiefen Respekt bei ihren Amerikanischen Gegenern bescherte. 


Aber ging es bei dieser Schlacht in den Straßen Aachens wirklich um die alte Kaiserstadt? Geriet die Aachener Zivilbevölkerung die ohne Strom, ohne Licht, ohne Wasser und Lebensmittelvorräte in den Bunkern und Keller kauerten während draußen gekämpft wurde nicht vielmehr in das Kreuzfeuer ganz anderer Pläne der Heeresführung und war sozusagen nur Kanonenfutter? 

Erfahren Sie was wirklich passierte in diesen Tagen in Aachens Straßen.

246. Volksgrenadierdivision an Wilck 


                                                                                                        " Es leben die Verteidiger von Aachen." 

Oberst Wilck an Division 


                                                                                                        " Wir melden uns ab mit Grüßen an unsere Kammeraden und unsere                                                                                                                Angehörigen."


246. Volksgrenadierdivision an Wilck                        " Dank und Anerkennung für Euren Einsatz und Haltung. 

                                                                                                           Die Abteilung grüßt ein letztes Mal ihre Kammeraden." 


es folgt Funkrauschen.......

Mit diesem Funkdialog edete die Kommunikation deutscher Stellen aus Aachen endgültig. 


21.Oktober 1944 

Die letzten deutschen Patronen sind verschossen und Oberst Wilck übergibt die Stadt um 12.00 an den ommandanten der US Streitkräfte. 


4.000 Gefallene;
2.000 Verwundete;
12.000 Gefangene, darunter 3.473 Angehörige des Volkssturms

auf deutscher Seite 

2.000 Gefallene;
3.000 Verwundete

auf US amerikanischer Seite hatte die Wochen zwischen September 1944 und dem 21 Oktober gekostet. 


Als erste deutsche Großstadt ist Aachen befreit. 

Aber um welchen Preis? 


Die alte Kaiserstadt liegt in Schutt und Asche. 


Vor den Menschen die überlebt haben, aus Ihren Kellern kriechen liegen Entbehrungsreiche Jahre des Wiederaufbaus. 



Über 6.000 Zivilisten, Männer, Frauen, Kinder verloren Ihr Leben in Aachen. 

In den Jahren ab 1941 als bei 65 großen und unzähligen kleinen Bombenangriffen über 300.000 Brand, Spreng und Spiltterbomben auf die Stadt regnet. 

In den Wochen als Amerikanische Soldaten sich Meter um Meter in die Stadt kämpften. 

Ein Leben war nicht viel Wert in dieser Zeit. 


Und die grauen Riesen? 

Hatten nach dem Krieg noch lange nicht ausgedient.... 

Die erste Aachener Bunkerführung – Teil 2


Aachen has Fallen


Die Tourdaten:


Aachens einzige Bunkerführungen für Einzelpersonen und Gruppen − die ersten seit dem Zweiten Weltkrieg.

Bei diesem zweiten Teil unserer Bunkerführung , laden wir Sie ein auf eine Zeitzeugenreise in Aachens größten Hochbunker an der Aachener Scheibenstr. 


Lassen wir die Menschen zu Wort kommen, die sie erlebten, die Schlacht um Aachen. 

Zivilisten die in den großen Bunkeranlagen Schutz suchten. 

Militärs beider Seiten die das Schicksal Aachens in Ihren Händen hielten. 


Über 16.000 Zivlisten die die Stadt nicht mehr hatten verlassen können kauerten unter Menschenunwürdigen Bedingungen in den Kellern und großen Bunkeranlagen, während auf Aachens Straßen eine der schlimmsten Schlachten des 2. Weltkriegs tobte. 


Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichten der Menschen die vielleicht die Nachbarn Ihrer Großeltern waren.

Was erlebten die Menschen in den über 1.000 Aachener Bombennächten? 

Wie funktionierte die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln? 

Wie halfen die Menschen sich gegenseitig in diesen Stunden? 

Was wollte Graf Schwerin wirklich?

War Oberst Wilck ein Kriegsheld oder doch ein Kriegsverbrecher? 



Wir vermitteln Ihnen die Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um dieSchlcht um Aachen bei einem beeindruckenden Rundgang  durch 2.700 qm m² Bunkerfläche.

 

Erst seit kurzem sind die riesigen Kellerkatakomben des Bunkers wieder begehbar. Begleiten Sie uns in eine beklemmende, hermetisch abgeschirmte Welt, errichtet aus dem härtesten Stahlbeton der Welt, geprägt von unglaublicher Angst in Aachens 1.000 langen Bombennächten. Denn vielleicht geht ja draußen gerade die Welt unter …

 

Im Tourpreis enthalten sind:

 

- ca. 1,5 Stunde Bunkerführung zum Thema Zivilbevölkerung und Militär in der Schlacht um Aachen.

 

Tourstart: Bunker Scheibenstraße 34 (Eingang Scheibenstr.)

 

Startzeit: wechselnd laut Buchungstag

 

Tourdauer: ca. 1,5 Std.

 

Tourpreis: 14,-- € pro Person - Gruppen auf Anfrage!


Bitte beachten Sie folgende Hinweise zu unserer Bunkerführung:


Die Temperatur im Bunker liegt bei 11 Grad Celsius, daher empfiehlt es sich, warme Kleidung und festes Schuhwerk anzuziehen.

Quellenhinweis. 

Alle verwendeten Bilder der Bunkeranlage sind Eigentum des Vereines Os Oche. Alle historischen Bilder stammen aus Quellen des Aachener Stadtarchives, der deutschen Bundeswehr und des Ameriklaníschen Heeres, sowie privat Archiven. 

Alle Texte und Erzählungen beruhen auf Zeitzeugenerzählungen, sowie auf historischen Ausarbeitungen der Technischen Schule des Heeres und Fachschule des Heeres für Technik, sowie des historischen Institues des US Arme und dem Kriegstagebuch der US Arme. 

Wir distanzieren uns von oft ungenauen und subejktiv teils in Buchform erschienen Texten verschiedener Autoren.

- Auf Grund der aktuellen Corona Situation und bestehender Hygiene Vorschriften gilt für alle Gäste während des gesamten Aufenthaltes im Bunker eine Maskenpflicht zum tragen von geeignetem Mund / Nasenschutz. Als Service bieten wir, falls keine eigene Maske vorhanden , Einwegmasken zum Preis von € 2,-- zum Kauf an.

- Es gelten die in den Corona Vorschriften festgelegten Abstandsregeln und wir bitten eindringlich diese einzuhalten. - Wir sind bei unseren Touren stets bemüht, Barrierefreiheit zu gewährleisten, müssen aber bei der hier angebotenen Bunkerführung explizit darauf hinweisen, dass diese aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht barrierefrei ist!  Die Führung findet u.a. in der ersten und zweiten Etage statt. Diese sind zwar über breite Treppen erreichbar. Es gibt aber KEINEN Aufzug, und somit ist diese Tour für Rollstuhlfahrer und Gäste mit Gehhilfen leider nicht durchführbar.

 

- Der Bunker besitzt keine Fenster und ist nur schlecht gelüftet. Die vorhandene Lüftungsanlage kann zu Führungszwecken nicht eingeschaltet werden. Personen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden und Atemwegserkrankungen können nur auf eigene Verantwortung teilnehmen.

- Wegen der oftmals als beklemmend empfundenen Atmosphäre empfehlen wir diese Tour NICHT für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren!

 

Mit der Buchung über unsere Webseite oder die Webseite einer unserer Vertriebspartner bestätigt der Kunde, über die nicht vorhandene Barrierefreiheit, die örtlichen Gegebenheiten − wie schlechte Lüftung und eine u.U. als beklemmend empfundene Atmosphäre − vorab informiert worden zu sein. Diese Gegebenheiten berechtigen deshalb im Nachhinein nicht zur Forderung einer Tourpreis-Erstattung bei Tourabbruch durch den Kunden.

 

Während der Tour und des gesamten Aufenthalts im Bunker gilt absolutes Rauchverbot. Es ist ebenso absolut untersagt, sich von der Gruppe zu entfernen. Es gibt KEINE Möglichkeit, den Bunker nach der Führung auf eigene Faust zu verlassen.

Film- und Fotoaufnahmen sind aus rechtlichen Gründen untersagt!

Bitte halten Sie sich während des Aufenthaltes im Bunker absolut an die Weisungen des Tourguides. Entfernen Sie sich auf keinen Fall unbemerkt von der Gruppe, um einzelne Räume alleine zu erkunden!

Der Tourguide hat jederzeit das Recht, einzelne Gäste ohne Angabe von Gründen von der Tour auszuschließen.

Bitte verhalten Sie sich − dem Ort angepasst – respektvoll!

Jede Äußerung von nationalsozialistischem oder volksverhetzendem Gedankengut führt zum sofortigen Tourausschluss und Hausverbot!


* Quellangabe:

Teile der verwendeten Texte stammen aus dem Denkmalschutz-Gutachten der Bezirksregierung Köln

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